AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Hundeschule „Happy Paws“, Waldbronn

Stand: September 2022

 

§1 – Allgemeines

1.1. Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen der mobilen Hundeschule „Happy Paws“, Inh. Miriam Fischer (nachfolgend „Anbieter“) mit ihren Vertragspartnern, nachstehend „Auftraggeber“ genannt. Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggeber gelten nicht.

1.2. Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie Nebenabreden bedürfen der Schriftform.

1.3. Der Anbieter ist jederzeit berechtigt, diese AGB zu ändern oder zu ergänzen. Die AGB können auf der Internetseite unter https://www.happy-paws.de/agb eingesehen werden. Mit der Veröffentlichung der neuen AGB gelten die vorhergehenden AGB als verfallen. Auftraggeber müssen sich selbständig über die aktuellen AGB informieren.

1.4. Mit der Anmeldung für eine Dienstleistung des Anbieters oder der Zahlung einer Summe für eine Dienstleistung oder Ware gelten die aktuellen AGB des Anbieters als bestätigt.

§2 – Hundeschule

2.1. Der Auftraggeber versichert, dass sein Hund behördlich angemeldet, ausreichend haftpflichtversichert und geimpft ist. Bei Welpen genügt ein altersgemäßer Impfschutz. Auf Verlangen hat der Auftraggeber Anmeldebescheinigung, Police der Haftpflichtversicherung und Impfpass vorzuzeigen.

2.2. Darüber hinaus versichert der Auftraggeber, dass sein Hund keine ansteckenden Erkrankungen hat.

2.3 Chronische Erkrankungen des Hundes sind dem Hundetrainer vor Ausbildungsbeginn mitzuteilen. Der Auftraggeber ist ebenfalls verpflichtet, den Anbieter über Verhaltensauffälligkeiten, übermäßige Aggressivität oder Ängstlichkeit seines Hundes vor Aufnahme der ersten Unterrichtsstunde zu informieren.

2.4 Ebenfalls ist der Anbieter vor Beginn der Unterrichtsstunde über die Läufigkeit einer Hündin zu unterrichten.

2.5. Der Anbieter ist berechtigt, den Hund bei Krankheit von der Teilnahme am Unterricht auszuschließen. Gleiches gilt für den Fall, dass der Auftraggeber die in Ziffer 2.1 geforderten Nachweise auf Anforderung des Hundetrainers nicht vollumfänglich erbringt.

2.6. Im Falle eines berechtigten Ausschlusses vom Unterricht bleibt der Honoraranspruch bestehen. Der Auftraggeber hat aber das Recht, die Stunden nach Wegfall des Ausschlussgrundes im Rahmen eines anderen Kurses – soweit ein entsprechendes Angebot besteht – nachzuholen.

2.7. Der Hundehalter/Auftraggeber tritt für alle von ihm und dem Hund verursachten Schäden ein. 

2.8. Die Hundeschule/der Anbieter haftet im Rahmen seiner Betriebshaftpflichtversicherung.

§3 – Ernährungsberatung

3.1. Der Auftraggeber verpflichtet sich im eigenem Interesse den Anamnesebogen, der Grundlage der Beratung ist, wahrheitsgemäß und vollständig auszufüllen. Er soll sämtliche Informationen bezüglich der Gesundheit des Tieres (Vorerkrankungen, Medikamente etc.), zur Verfügung stellen. Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann zu falschen Fütterungsempfehlungen führen. 

3.2. Die übermittelten Informationen des Anbieters stellen keine Diagnose, Therapie oder Behandlung dar, sondern lediglich eine Futterempfehlung. Der Auftraggeber trägt stets die Verantwortung für seinenn Hund und wird vom Anbieter angehalten, den von dem Anbieter zusammengestellten Futterplan durch seinen Tierarzt auf Eignung für den Hund überprüfen zu lassen. Der Anbieter trägt nicht das Risiko für negative Auswirkungen, die zu unerwünschten Begleiterscheinungen im Zusammenhang mit dem zur Verfügung gestellten Futterplan geführt haben. Der Auftraggeber ist darüber informiert, dass eine Ernährungsberatung keine ärztliche Konsultation oder Behandlung ersetzen kann. Der Anbieter haftet nicht für Schäden gleich welcher Art, die auf Grund der Verwendung bzw. Nutzung des zur Verfügung gestellten Futterplans entstehen. Die individuell beauftragten Futterpläne basieren auf aktuellen Informationen ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse bzw. unter der Berücksichtigung der BARF-Prinzipien.

§4 – Vertragsabschluss

4.1. Mit der Anmeldung zu einem Angebot des Anbieters geht der Auftraggeber einen verbindlichen Vertragsabschluss ein. Die Anmeldung bedarf keiner bestimmten Form. Sie ist bindend für den Auftraggeber und verpflichtet zur Zahlung der vereinbarten Gebühr. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch den Anbieter zustande. Mit der Anmeldung werden die AGB und Teilnahmebedingungen anerkannt.

§5 – Bezahlung

5.1. Die Gebühr ist bei der Anmeldung fällig.

5.2. Bei Annahme des Vertrages bestimmt der Anbieter einen Zahlungszeitpunkt, der zwingend einzuhalten ist. Wird die Zahlungsfrist versäumt, behält sich der Anbieter die Geltendmachung des Verzugsschadens vor.

§6 – Rücktritt durch den Auftraggeber

6.1. Eine Absage oder Verschiebung der Veranstaltung seitens des Auftraggebers muss mindestens 12 Stunden vor Beginn erfolgen. Erfolgt dies nicht oder später, wird die Gebühr in voller Höhe in Rechnung gestellt.

§7 – Rücktritt durch den Anbieter

7.1. Der Anbieter kann ohne Einhaltung einer Frist vom Vertrag zurücktreten, wenn sich der Auftraggeber vertragswidrig verhält.

§8 – Copyright

8.1. Alle in der Dienstleistung oder Ware enthaltenen Texte, Fotos & Grafiken sind Eigentum des Anbieters und unterliegen dem Deutschen Urheberrecht. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet. Der Auftraggeber darf die ihm ausgehändigten Unterlagen ausschließlich zu privaten Zwecken gebrauchen.

§9 – Bild- und Tonmaterial

9.1. Alle Bild- und Tonträger, die im Zusammenhang mit dem Anbieter erstellt werden, dürfen ohne vorherige schriftliche Genehmigung weder ganz noch teilweise veröffentlicht werden.

9.2. Der Anbieter kann eine unentgeltliche Kopie der angefertigten Bild- und Tonträger verlangen. Alle Bild- und Tonträger, die im Zusammenhang mit dem Anbieter erstellt wurden, können kostenlos von diesem zu Veröffentlichungszwecken, PR- Maßnahmen oder im Rahmen der Ausbildung genutzt werden.

§10 – Datenschutz

10.1. Daten des Auftraggebers und seines Hundes werden ausschließlich zum Zweck der Ausbildung, sowie zur Zahlungsabwicklung erhoben und gespeichert. Der Auftraggeber hat das Recht, seine Daten und die seines Hundes nach Vertragsende löschen zu lassen, sofern die Daten nicht aus rechtlichen Gründen von dem Anbieter weiter verwaltet werden müssen. Weitere Informationen erhalten Sie unter https://happy-paws.de/datenschutz .

§11 – Verjährung von Ansprüchen

11.1. Ansprüche verjähren nach den gesetzlichen Bestimmungen.

§12 – Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

12.1. Sollten Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise nicht rechtswirksam oder durchführbar sein oder ihre Wirksamkeit oder Durchführbarkeit später verlieren, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt werden.

12.2. Sollten sich Lücken in den AGB herausstellen, treten anstelle der unwirksamen und undurchführbaren Regelungen oder zur Ausfüllung der Lücke die gesetzlichen Bestimmungen in Kraft.

§13 – Vorbehalt

13.1 Die Berichtigung von Irrtümern sowie von Druck- und Rechenfehlern bleibt vorbehalten.

§14 – Gerichtsstand

14.1. Gerichtsstand ist Waldbronn (Amtsgericht Ettlingen)